Der nächsten Generation Rückenwind geben

Die Gesamtzahl der jungen Menschen, die an Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Krankheiten leiden, hat sich in den vergangenen Jahren weiter deutlich erhöht. Bei den 18- bis 25-Jährigen stieg sie zwischen 2005 und 2016 von 1,4 Millionen auf 1,9 Millionen. 

( spiegel.de / 22.02.2018 )


Was für eine traurige Zahl!

Sie ist Ausdruck einer verfehlten Bildungspolitik und Ausdruck einer Gesellschaft, der es an Visionen fehlt. 

Wenn eine junge Generation so früh in die Krankheit getrieben wird, dann doch nur, weil wir den jungen Menschen den Mut und die Fähigkeit genommen haben, ihrem Herzenswissen zu folgen.
Wir stopfen sie mit unsinnigen Wissen voll, statt ihnen Räume und Freiheiten zu geben, die eigenen Gaben und Talente zu entwickeln.
Statt kraftvollen, mutigen und freien Menschen produziert die Bildungspolitik Diener der Globalisierung.
Menschen, die es schon in jüngsten Jahren verlernt haben auf ihr Herz zu hören, und mutig den eigenen Lebensweg zu gestalten.

Sie funktionieren.

Aber ihr Herz funktioniert nicht.
Es sehnt sich nach Freiheit, nach Abenteuer, nach Lebendigsein.
Das ist unsere Aufgabe als Erwachsenengeneration: Den Kindern Mut zu machen und den Rücken zu stärken, sie selbst zu sein.
Das was den anstehenden, lebensbejahenden Veränderungen in der Bildungspolitik und im Umgang mit den nächsten Generationen im Wege steht, 

sind nicht die Kinder, es sind die Existenzängste der Elterngeneration!
Es ist Zeit, dass die jungen Menschen den Weg aus den Krankenstationen zurück zu den Kraftplätzen im eigenen Leben finden und jeder von uns kann einem, zwei, drei Jugendlichen im persönlichen Umfeld ein Mutmacher und Rückenwindgeber sein.
Das ist Leben!

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